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Eistee selber machen – Geschichte, Rezepte und beste Zubereitungsmethoden

Eistee

Ein großes Glas Eistee gehört für viele einfach zum Sommer dazu. Ob im Garten, auf dem Balkon oder beim Picknick – hausgemachter Eistee ist erfrischend, vielseitig und leicht selbst zuzubereiten. Doch woher kommt Eistee eigentlich – und wie gelingt er perfekt?

Die Geschichte des Eistees

Oft wird die Weltausstellung 1904 in St. Louis als Geburtsstunde des Eistees genannt. Dort soll der Händler Richard Blechynden heißen Schwarztee kurzerhand mit Eis serviert haben, weil die Temperaturen hoch waren und Besucher nach Erfrischung suchten.

Tatsächlich gab es jedoch schon Jahrzehnte zuvor Rezepte für gekühlten Tee. Bereits im 19. Jahrhundert finden sich Hinweise auf kalt servierte Tees in Europa und den USA. Seitdem ist Eistee besonders in Nordamerika zu einem festen Bestandteil der Sommerkultur geworden.

Welche Tees eignen sich für Eistee?

Grundsätzlich lässt sich fast jede Teesorte als Eistee zubereiten:

  • Schwarztee – klassisch und kräftig
  • Grüntee – frisch und leicht
  • Früchtetee – natürlich süßlich
  • Kräutertee – aromatisch und koffeinfrei
  • Rooibos – mild und weich

Hochwertiger loser Tee sorgt für ein besonders klares und intensives Aroma.

Methode 1: Klassischer Heißaufguss

Diese Methode ist ideal, wenn es schnell gehen soll.

So funktioniert es:

  1. Die doppelte Menge Tee verwenden
  2. Mit der halben Wassermenge aufgießen
  3. Konzentrat über Eiswürfel gießen
  4. Mit kaltem Wasser verdünnen

Wichtig: Verwenden Sie frisches, gefiltertes Wasser – sowohl für den Aufguss als auch für die Eiswürfel.

Methode 2: Eistee als Kaltaufguss (Cold Brew)

Beim Kaltaufguss wird der Tee direkt in kaltem Wasser angesetzt und mehrere Stunden im Kühlschrank ziehen gelassen.

So geht es:

  • Tee in einen Krug mit kaltem Wasser geben
  • 6–12 Stunden im Kühlschrank ziehen lassen
  • Abseihen oder Teebeutel entfernen
  • Nach Geschmack servieren

Diese Methode ergibt ein besonders mildes und weiches Geschmacksprofil.

Wie lange ist selbstgemachter Eistee haltbar?

Im Kühlschrank aufbewahrt hält sich frisch zubereiteter Eistee in der Regel 2–3 Tage. Der Krug sollte abgedeckt sein, damit keine Fremdgerüche aufgenommen werden.

Beliebte Eistee-Rezepte

Klassischer Zitronen-Eistee

Schwarztee, Zitronenscheiben und Eiswürfel.

Fruchtiger Sommer-Eistee

Früchtetee mit frischen Beeren und Minze.

Grüner Eistee mit Zitrus

Grüntee mit Limette und Orangenschale.

Kräuter-Eistee ohne Koffein

Rooibos oder Kräutermischung mit Apfelstücken.

Tipps für perfekten Eistee

  • Keine zu lange Ziehzeit
  • Gefiltertes Wasser verwenden
  • Frische Zutaten hinzufügen
  • Nach Wunsch leicht süßen

Fazit

Eistee selber machen ist unkompliziert und bietet unzählige Variationsmöglichkeiten. Ob klassisch aufgegossen oder als Cold Brew – mit hochwertigem Tee entsteht ein erfrischendes Sommergetränk ganz nach Ihrem Geschmack.

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