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Mate-Tee: Herkunft, Inhaltsstoffe & Zubereitung (Yerba Mate)

Bio Mate Tee: Energie aus Südamerika für Körper und Geist
7 Min. Lesezeit DieTees Magazin 100% Bio-Qualität

Mate-Tee ist längst kein Geheimtipp mehr — er ist ein Lebensgefühl. In seiner Heimat Südamerika seit Jahrhunderten ein traditionelles Alltagsgetränk, hat Yerba Mate längst auch in Europa seinen festen Platz gefunden. Ob als natürlicher Wachmacher mit sanftem Koffein, als Begleiter für aktive Tage oder als Teil eines bewussten Lebensstils: Bio Mate Tee bietet ein aromatisches Genusserlebnis — ganz ohne künstliche Zusätze. In diesem Ratgeber erfahren Sie alles über Herkunft, Inhaltsstoffe und die richtige Zubereitung.

Unsere zwei Bio-Mate-Sorten

Magst du Mate eher frisch und minzig oder fruchtig-zitrusartig? Beide Sorten kommen aus kontrolliert biologischem Anbau:

BIO Mate Fresh – Sport & Energie Mate-Tee
Sport & Energie

Bio Mate Fresh

erfrischend · belebend · minzig-grün

Mate trifft Zitronengras und Minze — ein erfrischendes, belebendes Getränk, perfekt für aktive Tage. Auch gekühlt als Eistee ein Genuss.

Yerba Mate Zitronengras Minze
Bio Mate Fresh entdecken
BIO Mate Orange – belebender Genuss mit frischer Note
Fruchtig-zitrus

Bio Mate Orange

aromatisch · zitrus · belebend

Mate trifft die natürliche Frische von Orangenschalen — eine zitrusfruchtige Variante, ideal für konzentrierte Stunden am Schreibtisch.

Yerba Mate Orangenschalen Aromatisch
Bio Mate Orange entdecken

Herkunft & Geschichte: Das grüne Gold der Indios

Der Ursprung des Mate-Tees liegt bei den Völkern Südamerikas — insbesondere in Paraguay, wo die Stechpalme Ilex paraguariensis heimisch ist. Aus ihren Blättern wird der Mate-Tee gewonnen, der traditionell in einem Kürbisgefäß („Cuia„) mit einem Metallröhrchen („Bombilla„) getrunken wird.

Dieses jahrhundertealte Ritual ist bis heute lebendig geblieben — und zwar nicht nur bei den Gauchos in Argentinien, sondern mittlerweile auch in modernen Küchen weltweit.

🌿

Vorkolumbianische Zeit

Die Guaraní-Völker in Südamerika nutzen die Blätter der Stechpalme als belebendes Getränk und Teil ihres täglichen Lebens.

🏺

17. Jahrhundert

Jesuitische Missionare in Paraguay beginnen mit dem Anbau und tragen zur Verbreitung in ganz Südamerika bei.

🤠

19. Jahrhundert

Mate wird zum festen Bestandteil der Gaucho-Kultur in Argentinien, Uruguay und Brasilien — getrunken aus Cuia mit Bombilla.

🌍

Heute

Mate erobert die Welt als Alternative zu Kaffee und findet seinen Platz in modernen Küchen und Cafés in Europa.

Natürlich wach durch sanftes Koffein

Mate enthält zwischen 0,3 und 1,5 Prozent Koffein — ähnlich wie Kaffee, aber mit deutlich sanfterer Wahrnehmung im Trinkprofil. Grund dafür ist die natürliche Kombination mit Theobromin und Theophyllin aus den Blättern der Stechpalme.

Wer also nach einer natürlichen Alternative zu Kaffee sucht, wird im Mate-Tee einen aromatischen Begleiter finden — besonders morgens oder als Pause zwischen Terminen.

Koffein im Vergleich

Getränk Koffein (Ø) Wahrnehmung Tageszeit
Mate-Tee30–50 mg / TasseSanft, gleichmäßigMorgens · Vormittags · Nachmittags
Kaffee80–100 mg / TasseSchnell, intensivMorgens
Grüner Tee20–30 mg / TasseMildDen ganzen Tag
Schwarzer Tee40–70 mg / TasseMittelMorgens · Vormittags

🌿 Mate-Tee

Koffein (Ø)
30–50 mg / Tasse
Wahrnehmung
Sanft, gleichmäßig
Tageszeit
Morgens · Vormittags · Nachmittags

Kaffee

Koffein (Ø)
80–100 mg / Tasse
Wahrnehmung
Schnell, intensiv
Tageszeit
Morgens

🍵 Grüner Tee

Koffein (Ø)
20–30 mg / Tasse
Wahrnehmung
Mild
Tageszeit
Den ganzen Tag

🍂 Schwarzer Tee

Koffein (Ø)
40–70 mg / Tasse
Wahrnehmung
Mittel
Tageszeit
Morgens · Vormittags

Inhaltsstoffe: Was steckt in Yerba Mate?

Mate ist nicht nur koffeinhaltig, sondern enthält von Natur aus eine Reihe interessanter Pflanzenstoffe. Wichtig: Die Konzentrationen in einer Tasse Tee sind deutlich geringer als in standardisierten Extrakten oder Supplementen.

Koffein (0,3–1,5%)

Natürlich enthalten — verantwortlich für das belebende Trinkprofil

Theobromin & Theophyllin

Natürliche Begleitstoffe des Koffeins, typisch für Yerba Mate

B-Vitamine

Spuren von Vitamin B1, B2, B3, B5, B6 — als natürliche Inhaltsstoffe

Mineralstoffe

Magnesium, Mangan und weitere Mineralstoffe als natürliche Bestandteile

Chlorogensäure

Sekundärer Pflanzenstoff, der auch in Kaffee vorkommt

Saponine

Sekundäre Pflanzenstoffe — verantwortlich für die typisch leichte Schaumbildung

Wichtiger Hinweis: Mate-Tee ist ein Lebensmittel, kein Arzneimittel. Konkrete gesundheitsbezogene Wirkungsaussagen sind dem Arzneimittelbereich vorbehalten. Eine Tasse Tee ersetzt keine ausgewogene Ernährung oder Bewegung — sie ist ein Genuss-Moment.

Zubereitung: So gelingt der perfekte Mate-Tee

Anders als grüner oder schwarzer Tee verträgt Mate kein kochend heißes Wasser — sonst wird er bitter. Die optimale Temperatur liegt deutlich unter dem Siedepunkt:

Menge
3 TL / 250ml
Wassertemperatur
80–85 °C
Ziehzeit
5–10 Min.

Schritt für Schritt

  1. 3 Teelöffel Mate-Blätter in eine Tasse oder Thermoskanne geben
  2. Mit Wasser bei 80–85 °C (nicht kochend!) übergießen
  3. 5–10 Minuten ziehen lassen — länger wird der Tee kräftiger
  4. Der zweite Aufguss schmeckt meist milder und harmonischer — nicht wegwerfen!
  5. Heiß aus der Thermoskanne oder als kalt aufgebrühter Eistee genießen
Tipp: Wer Mate noch sanfter mag, kann den ersten Aufguss kurz weggießen (sogenanntes „Spülen“) — danach schmeckt der Tee runder und weniger herb. Cold Brew über Nacht ergibt eine besonders erfrischende Sommer-Variante.

Traditionell: Mit Cuia und Bombilla

In Südamerika wird Mate traditionell aus einem Kürbisgefäß (Cuia) mit einem Metallröhrchen (Bombilla) getrunken. Das Mate-Pulver wird dabei mit warmem Wasser aufgegossen — und durch das gelochte Ende der Bombilla geschlürft, sodass die Blätter im Gefäß bleiben.

Dieses Ritual ist mehr als Zubereitung — es ist ein geselliger Moment: In Argentinien, Uruguay und Brasilien teilt man sich oft eine Cuia in der Gruppe, jeder bekommt einen Schluck nacheinander. Eine Form der Verbundenheit, die seit Generationen lebendig ist.

Häufige Fragen zu Mate-Tee

Wie viel Koffein enthält Mate im Vergleich zu Kaffee?

Mate enthält etwa 30–50 mg Koffein pro Tasse, Kaffee dagegen 80–100 mg. Das Trinkprofil wird oft als „sanfter“ wahrgenommen, da Mate von Natur aus auch Theobromin und Theophyllin enthält.

Macht Mate-Tee wirklich wach?

Mate-Tee enthält natürliches Koffein und wird daher als belebendes Getränk wahrgenommen — ähnlich wie Kaffee oder schwarzer Tee. Die individuelle Wirkung hängt von der Empfindlichkeit und Dosierung ab.

Welche Wassertemperatur ist ideal für Mate?

80–85 °C — also nicht kochend. Heißeres Wasser macht Mate schnell bitter. Wer eine Wasserkocher mit Temperaturwahl nutzt, ist klar im Vorteil.

Wie schmeckt Mate-Tee?

Pur ist Mate kräuterig, leicht herb und erdig — manche sagen „grasig“. In den DieTees-Mischungen (Fresh, Orange) wird er mit Minze/Zitronengras oder Orangenschalen kombiniert, was den Charakter freundlicher und zugänglicher macht.

Kann ich Mate auch als Eistee zubereiten?

Sehr gut sogar! Cold Brew über Nacht ergibt einen erfrischenden, milderen Mate-Eistee. Besonders Bio Mate Fresh und Bio Mate Orange eignen sich hervorragend dafür.

Darf ich Mate während der Schwangerschaft trinken?

Aufgrund des Koffeingehalts empfehlen wir während Schwangerschaft und Stillzeit eine Rücksprache mit Ärztin oder Arzt vor regelmäßigem Verzehr — wie bei Kaffee, Schwarz- oder Grüntee.

Ist Mate für Kinder geeignet?

Aufgrund des Koffeingehalts ist Mate für Kinder nicht empfohlen. Für Kinder eignen sich besser milde Kräuter- oder Früchtetees.

Wie unterscheiden sich Bio Mate Fresh und Bio Mate Orange?

Bio Mate Fresh kombiniert Yerba Mate mit Zitronengras und Minze — frisch, klar, ideal für aktive Tage. Bio Mate Orange setzt auf die zitrusfruchtige Frische von Orangenschalen — aromatischer und fruchtiger im Profil.

Hinweis: Die Inhalte dieses Beitrags dienen ausschließlich der allgemeinen Information und ersetzen keine medizinische Beratung, Diagnose oder Behandlung. Mate-Tee ist ein Lebensmittel und kein Arzneimittel. Aufgrund des Koffeingehalts sollten Schwangere, Stillende, Kinder sowie Personen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen vor regelmäßigem Verzehr eine medizinische Fachperson konsultieren.