Löwenzahntee zählt zu den traditionsreichen Kräuteraufgüssen Mitteleuropas. Charakteristisch sind seine natürlichen Bitterstoffe, die dem Tee sein typisch herb-aromatisches Geschmacksprofil verleihen. Schon seit Generationen wird Löwenzahn in der heimischen Kräuterküche geschätzt – als Wildgemüse, als geröstete Wurzel oder eben als bitterer Aufguss. In diesem Ratgeber von dietees erfahren Sie alles über Herkunft, Zubereitung, Geschmack und sinnvolle Dosierung von Löwenzahntee – sowie worauf Sie beim Kauf in Drogerien wie Rossmann oder dm und im Online-Shop achten sollten.
Was ist Löwenzahntee?
Löwenzahntee ist ein Kräutertee aus den getrockneten Pflanzenteilen des Gemeinen Löwenzahns (Taraxacum officinale). Verwendet werden je nach Aufguss die Blätter, die Wurzel oder Kombinationen aus beidem. Die Pflanze gehört zu den Korbblütlern und ist in ganz Europa heimisch. Schon in der traditionellen Volkskunde wurde Löwenzahntee wegen seiner kräftig-bitteren Geschmacksnoten geschätzt.
Bei dietees setzen wir auf Bio-Qualität: Unsere Rohstoffe stammen aus kontrolliert biologischem Anbau, werden schonend getrocknet und aromasicher verpackt. So bleiben die geschmacksgebenden Inhaltsstoffe – allen voran die natürlichen Bitterstoffe – möglichst erhalten.
Löwenzahn – die Pflanze und ihre Bitterstoffe
Der Löwenzahn ist mehr als nur „Wiesenkraut“. Botanisch betrachtet ist er ein robuster Korbblütler mit charakteristischer gelber Blüte und tiefer Pfahlwurzel. Geschmacklich prägend sind die natürlichen Bitterstoffe der Pflanze (insbesondere Sesquiterpenlactone wie Taraxacin). Sie sind als geschmacksgebende Komponente für die typische herbe Note verantwortlich und machen den Reiz dieses Klassikers unter den Kräutertees aus.
Geerntet wird Löwenzahn idealerweise zu unterschiedlichen Zeiten: Die zarten Blätter im Frühjahr vor der Blüte, die kräftige Wurzel hingegen im Spätsommer oder Herbst, wenn die Inhaltsstoffe besonders konzentriert sind. Eine schonende Trocknung und sachgerechte Lagerung in lichtgeschützten, aromasicheren Behältnissen sind entscheidend, damit das herbe Aroma erhalten bleibt.
Löwenzahnblätter
grün-herb im Aroma, leicht bitter
Löwenzahnwurzel
erdig-kräftig, in gerösteter Form auch nussig-röstig
Blüten
mild und leicht süßlich – meist für Mischungen oder Sirupe
Wer den Geschmack milder mag, kann Löwenzahn auch mit Kräutern wie Pfefferminze, Zitronengras oder Fenchel kombinieren. In unseren Bio-Bittertee-Mischungen zeigt sich, wie harmonisch sich Löwenzahn in Tee-Komposition einfügt.
Löwenzahntee Zubereitung Schritt für Schritt
Eine sorgfältige Zubereitung ist entscheidend, um das volle Aromaspektrum von Löwenzahntee zu entfalten. Je nachdem, ob Sie Blatt- oder Wurzeltee zubereiten, unterscheiden sich Wassertemperatur und Ziehzeit leicht.
Löwenzahnblätter zubereiten
- 1–2 TL getrocknete Löwenzahnblätter ins Tee-Ei
- Mit 250 ml Wasser bei 90–95 °C übergießen
- 6–10 Minuten ziehen lassen
- Tee-Ei entnehmen und langsam genießen
Löwenzahnwurzel Tee Zubereitung
- 1–2 TL geschnittene Wurzel verwenden
- Mit kochendem Wasser aufgießen oder kurz mit aufkochen
- 8–12 Minuten ziehen lassen
- Abseihen, nach Geschmack abrunden
Löwenzahntee bei Rossmann, dm & Online – wo kaufen?
Löwenzahntee ist heute in vielen Drogerien sowie online erhältlich. Doch zwischen den Angeboten gibt es deutliche Unterschiede – vor allem bei Qualität, Herkunft und Verarbeitung.
Drogerieketten wie Rossmann führen häufig Beuteltees mit Löwenzahn-Anteil.
- Vorteil: schnelle Verfügbarkeit.
- Nachteil: meist konventionelle Ware, oft mit kleineren Schnittstücken (geringeres Aroma).
Auch hier gibt es Bio-Optionen. Achten Sie auf das EU-Bio-Siegel und auf transparente Herkunftsangaben auf der Verpackung. Beuteltee bleibt jedoch standardmäßig fein gemahlen – das beeinträchtigt das Aromaprofil.
Hier finden Sie häufig den größten Sortimentsumfang – etwa lose Ware in Premium-Bio-Qualität, klar deklariert nach Pflanzenteil (Blatt oder Wurzel) und Charge.
Bei dietees erhalten Sie ausschließlich lose, geprüfte Bio-Kräuter mit nachvollziehbarer Herkunft. Damit ist Bio-Löwenzahntee bei uns eine bewusste Alternative zur Drogerieware.
Worauf Sie beim Kauf von Löwenzahntee generell achten sollten:
Bio-Zertifizierung
EU-Bio-Siegel oder anerkannte Verbandszeichen wie Demeter, Bioland oder Naturland.
Pflanzenteil deklariert
Klare Angabe ob Blätter, Wurzel oder Mischung.
Schnittgröße
Grobschnittige, lose Ware bewahrt mehr Aroma als fein gemahlene Beuteltees.
Aromasichere Verpackung
Licht- und luftdicht (Aromabeutel oder Dose).
Herkunfts- & Chargenangabe
Transparenz schafft Vertrauen.
Sensorik-Check
Frischer, aromatischer Geruch beim Öffnen.
Wie schmeckt Löwenzahntee?
Wer sich fragt: Wie schmeckt Löwenzahn? – die Antwort hängt vom verwendeten Pflanzenteil ab:
- Blatt-Tee: grün, herb, „wiesenartig“ mit deutlicher Bitternote
- Wurzel-Tee: erdig, voll und runder im Geschmack; bei gerösteter Wurzel entstehen kaffeeähnliche Aromen
- Mischungen: harmoniert hervorragend mit Pfefferminze, Zitronengras, Brennnessel oder Fenchel
Die Bitterstoffe geben dem Tee Charakter. Wer das Geschmacksprofil schrittweise kennenlernen möchte, beginnt mit kürzerer Ziehzeit oder kombiniert Löwenzahn mit milderen Kräutern. Auch ein Spritzer Zitrone oder ein Teelöffel Honig kann den herben Eindruck dezent abrunden – ohne den charakteristischen Charakter des Löwenzahntees zu überdecken.
Übrigens: Wer Löwenzahntee zum ersten Mal probiert, empfindet ihn häufig zunächst als ungewohnt herb. Genau wie bei anderen bitteren Klassikern – etwa Wermut oder Enzian – stellt sich der Genuss oft erst nach mehreren Tassen ein.
Wie viel Löwenzahntee am Tag?
Eine häufige Frage lautet: Wie viel Löwenzahntee am Tag ist üblich? Als Orientierung gilt im Rahmen einer ausgewogenen Ernährung der maßvolle Genuss.
- Übliche Menge: 1–3 Tassen täglich (à 250 ml) gelten als gängige Trinkempfehlung für Kräuteraufgüsse
- Genussvariante: kurweise – z. B. über mehrere Wochen täglich – oder als Wechseltee mit anderen Sorten
- Hinweis: Bei bestehenden Erkrankungen, Schwangerschaft, Stillzeit oder bei regelmäßiger Einnahme von Medikamenten ist eine ärztliche oder fachliche Rücksprache vor regelmäßigem Verzehr ratsam
Für entspannte Genussmomente bieten sich auch ergänzende Sorten aus unserem Sortiment an – etwa entgiftende Tees für die Leber in der traditionellen Kräuterküche.
Löwenzahntee und Blutdruck – was sagt die Tradition?
Rund um Löwenzahntee Blutdruck gibt es im Internet viele Behauptungen. Wichtig vorab: Löwenzahntee ist ein Lebensmittel, kein Arzneimittel. Aussagen zur direkten Beeinflussung des Blutdrucks sind in Deutschland rechtlich nicht zulässig (Heilmittelwerbegesetz, HWG).
In der traditionellen Kräuterkunde wird Löwenzahn seit Generationen als bitterer Aufguss traditionell verwendet. Die natürlichen Bitterstoffe sind jedoch in erster Linie für den charakteristischen Geschmack verantwortlich – nicht für eine pharmakologische Wirkung im Sinne einer Therapie.
Wenn Sie Bedenken zu Ihrem Blutdruck haben oder unter Bluthochdruck leiden, wenden Sie sich bitte an Ihre Ärztin oder Ihren Arzt. Kräutertees können einen ausgewogenen Lebensstil begleiten, ersetzen aber keine medizinische Beratung oder Behandlung.
Genießen Sie Löwenzahntee daher als das, was er ist: eine traditionsreiche, herb-aromatische Kräuterzubereitung mit langer Geschichte – und nicht als Ersatz für ärztlich verordnete Maßnahmen.
Häufige Fragen zu Löwenzahntee (FAQ)
Üblich sind 1–3 Tassen pro Tag im Rahmen einer ausgewogenen Ernährung. Bei regelmäßigem Konsum oder bestehenden Erkrankungen empfiehlt sich eine fachliche Rücksprache.
Löwenzahntee wird traditionell wegen seines herb-aromatischen Geschmacksprofils und seiner Bitterstoffe geschätzt. Aussagen zu konkreten gesundheitlichen Wirkungen sind dem Arzneimittelbereich vorbehalten.
Während Schwangerschaft und Stillzeit sollten Kräutertees nur nach Rücksprache mit einer Ärztin oder einem Arzt regelmäßig konsumiert werden.
Bei Kindern empfiehlt sich allgemein Zurückhaltung mit bitteren Kräutertees. Vor regelmäßigem Verzehr sprechen Sie bitte mit einer Kinderärztin oder einem Kinderarzt.
Konkrete Aussagen zur Wirkung auf den Blutdruck sind dem Arzneimittelbereich vorbehalten. Löwenzahntee ist ein Lebensmittel und kein Therapeutikum. Bei Blutdruckfragen wenden Sie sich an Ihre Hausarztpraxis.
In der Volkskunde gilt Löwenzahn seit Langem als „bitterer Klassiker“. Konkrete Heilaussagen zur Leber sind jedoch rechtlich nicht zulässig und ärztlichem Rat vorbehalten.
Hinweis: Die Inhalte dieses Beitrags dienen ausschließlich der allgemeinen Information und ersetzen keine medizinische Beratung, Diagnose oder Behandlung. Bei gesundheitlichen Beschwerden konsultieren Sie bitte eine Ärztin oder einen Arzt. Löwenzahntee ist ein Lebensmittel und kein Arzneimittel.
